slow motion

Gisela Grill

Weltrealität und Bildrealität oder: vom Malen und vom Fragen

Langsamkeit erfordert das subtile Abmischen der Farben, die Bewegung im Bildraum, das Abwägen der Gedanken und Empfindungen dabei: „slow motion“ ist Programm.

Strichcodes und Histogramme sind omnipräsent, um Dinge und Häufigkeiten rasch aufzufinden. Kann ich Gesehenes, Fotografiertes, Empfundenes in Konzentrate (= Bilder) wandeln zu Erinnerungsskalen? („codes“)

Klänge haben Wellencharakter, akustische wie optische. Farben in Beziehungsnähe, Materialität, Größenverhältnisse, Schattenwurf sollen nicht nur beschreiben, sondern auch Physikalisches wie Interferenz, Brechung an der Kante usw. darstellen („sounds“)

Das Bündeln von Linien in ihrer Ähnlichkeit, mit ihren Überschneidungen, Verdichtungen in Beziehung zur Bildfäche – drehend, körperlich? („turns“)

Der wolkenlos-abendliche Himmel mit Kondensstreifen vernäht, der Anlass: Überlagerungen, Schichtungen, Verschneidungen, Irritationen, Entstehen und Verschwinden: wo beginnt Raum? („overlaps“)

Vernissage: Samstag, 18. April 2026, 11 Uhr

Begrüßung: Erwin Lackner

Einführende Worte: Tanja Gurke, Kulturmanagerin und Kuratorin

Künstleringespräch im Rahmen der Galerientage Graz,
Gisela Grill mit Tanja Gurke, Sonntag, 26. April 2026, 11 Uhr

Finissage: Samstag, 16. Mai 2026, 11 Uhr

Ausstellungsdauer:
18. April bis 16. Mai 2026
im Kunstraum der Gruppe 77, PLÜ23
Plüddemanngasse 23, 8010 Graz

Öffnungszeiten:
Freitag von 16 – 19 Uhr
Samstag von 11 – 14 Uhr
Auf Anfrage auch zu anderen Zeiten