Arbeiten auf Papier
Erwin Lackner
„Strichflächen“ nennt Erwin Lackner bereits in den 1990er Jahren seine mit Artmarker gezeichneten Bilder. Dabei verwendet er ein eigens dafür entwickeltes Verfahren, bei dem der Strich durch ein Filterpapier auf das Werk gedruckt wird. Graphische Raster in Form von Linien liegen gleichsam wie linear strukturierte Matrizen als dominierende Bildflächen auf einem Weißraum. Dieser Weißraum spielt als Basis eine bedeutende Rolle, aus dem heraus sich erst so etwas wie eine graphische „Information“, ein graphisches Element, entwickeln kann. Die linearen Flächen bilden eine Art „Schleier“, hinter dem sich entweder strikt geometrisch konstruierte oder dynamische Formen zeigen. Die strenge Form der Linienmuster, die einen Transparenzeffekt erahnen lassen, kontrastieren mit den asymmetrischen und chromatischen Formen des Hintergrunds. Sie bilden ein funktionierendes Netzwerk und dienen als Schattenstruktur oder einfach als Liniengespinst. In der Serie „Faces“ wird die Strichfläche wiederum bewußt in eine Form gebracht, die eine klare Zuordnung erlaubt und dadurch zum Bildelement mit eindeutiger Aussage wird.
Vernissage: Samstag, 21. Februar 2026, 11 Uhr
Begrüßung: Wolfgang Rahs
Einführende Worte: Tanja Gurke, Kulturmanagerin und Kuratorin
Finissage: Samstag, 14. März 2026, 11 Uhr
Ausstellungsdauer:
21. Februar bis 14. März 2026
im Kunstraum der Gruppe 77, PLÜ23
Plüddemanngasse 23, 8010 Graz
Öffnungszeiten:
Freitag von 16 – 19 Uhr
Samstag von 11 – 14 Uhr
Auf Anfrage auch zu anderen Zeiten