2013 – 2014: ONE TWO EXTENDED – AUSSTELLUNG SAMMLUNG WOLF

Jahresausstellung in den Räumen der Steuerberatungskanzlei WOLF & PARTNER, Gleisdorf, 2013 / 2014

one-two-extendedFür den Steuerberater Erich Wolf sind in seinem Unternehmen das Wertvollste die MitarbeiterInnen. Die Gruppe 77 hat sich daher in einem erweiterten Dialog mit privaten Lieblingsobjekten –tätigkeiten oder –erinnerungen der MitarbeiterInnen der Kanzlei WOLF & PARTNER künstlerisch auseinandergesetzt. Die KünstlerInnen wurden von den MitarbeiterInnen per Los gezogen.

Resultat: Lieblingsgegenstände, -tätigkeiten, -erinnerungen der 19 MitarbeiterInnen der Kanzlei WOLF & PARTNER wurden von 19 KünstlerInnen der Gruppe 77 transformiert.

Link: www.kunstsammler.at
Katalog: one two EXTENDED (pdf)

1
Siegfried Amtmann / Franz Passath

„FAMILY-CRATE“ 2013

Holz, Acrylglas u.a. Materialien, 100 cm x 75 cm x 6 cm

Für Herrn FRANZ PASSATH

„Lebensmittelpunkt ist meine Familie. Meine Kernfamilie besteht aus 4 Personen.“

FAMILIE

Intention: Jugendliche lehnen i.A. eine „institutionalisierte“ Autorität der Eltern ab und wünschen sie einen demokratisch-integrativen Führungsstil.

Bildnerische Realisation: ein auf die Spitze gestelltes Quadrat, das in vier farbige Quadrate unterteilt ist.

HAUS

Intention: Eine sogenannte Kernfamilie wird oft mit einem Haus in Verbindung gebracht, in dem Kinder und Eltern unter einem Dach leben. Erwachsene Kinder werden mit ihrem Partner/ihrer Partnerin einen neuen Lebensmittelpunkt suchen, wobei sich ca. 75% der Österreicher ein Eigenheim wünschen. In der Kinderzeichnung ist das Haus ein Symbol für Geborgenheit.

Bildnerische Realisation: 3 übereinander gelegte Hausformen mit jeweils unterschiedlicher Dachgestaltung.

GEMEINSAME INTERESSEN

Intention: Das Wertesystem von Jugendlichen wird durch einen Akt der Selbstbestimmung geformt. Familienkonformität gibt es oft in der religiösen und politischen Haltung, die Assoziation mit den Eltern in der Freizeit nimmt deutlich ab. Besteht Raum für einen offenenen und ehrlichen Dialog, so werden die Familienmitglieder über alles sprechen können, was sie beschäftigt, auch, was sie in ihrer Freizeit unternehmen.

Bildnerische Realisation: In der Familie P. ist die Lust am Reisen Mittelpunkt ihrer Freizeitinteressen, deshalb Visualisierung durch eine Weltkarte der Vereinigten Staaten mit akzentuierten Reisezielen.

BLUME DES LEBENS

Intention: Die „Blume des Lebens“ visualisiert die universelle Ordnung und ist ein Schutz- und Aktivierungssymbol für Lebensenergie.

Bildnerische Realisation durch Chromnickelstahl, unterlegt mit orangem Acrylglas, weil die Wirkung des Orange als erregend, warm und freudig angegeben wird.

2
Veronika Dreier / Carina Hödl-Sundl

„Carina, enjoy!“

C-Print auf Alutafel, 2013, 120 cm x 45 cm

Die Handtasche einer Frau ist etwas sehr Persönliches, für andere unantastbar. Sie ist unsere ständige Begleiterin. Immer griffbereit in der Nähe. Die Form den Moden und Trends unterworfen, auswechselbar. Der Inhalt jedoch ein Teil der Identität. Diese treue Begleiterin ist vollgefüllt mit nicht nur den wichtigsten Dingen des Lebens. Geldbörse, Handy, Personalausweis, Kreditkarte, Schlüssel, Kugelschreiber, Notizblock und eben auch die anderen Dinge, die unser großes Geheimnis sind.

Im großen Chaos behalten wir immer den Überblick.

„Lady’s Bag“ darf niemand ungefragt öffnen.

3
Fria Elfen / Sonja Krämer

„Die Engel fliegen, weil sie sich leicht nehmen“

Collage/Folie/Plexi, 6-teilig 50 cm x 50 cm, 2013

Hommage an Sonja Krämer

In der Zeit als ich per E-Mail den Lieblingsgegenstand von Sonja Krämer zugeschickt bekam, einen Walkman mit wunderschön verschlungenen Kabeln, war ich mit einer Biografie einer Französin beschäftigt, Misia Sert, und dort fand ich den obigen Ausspruch (Zitat von Chesterson) als diese Frau beschreibend. Und das ließ mich nicht mehr los, sodass ich es zum Titel und Anlass meiner Arbeit nahm und den Gegenstand aus meinem Fundus passende Hände und Andeutung von Flügeln hinzufügte und daraufhin meine Arbeiten collagierte.

4
Peter Hauser / Gertrude Höfler

“ERINNERUNG”

Wandobjekt aus Plexiglas / Lack, 50 x 50 x 4,5 cm, 2013

Als Würdigung einer wertvollen Kindheitserinnerung von Frau Gerti Höfler benutzte ich die Anmutung von Gold, ähnlich einer Ikone. Der Titel des Objektes ist genau das was es ist. Ich erhielt von Frau Höfler 3 Fotos per mail mit diesem Text, den ich in das verwendete Bild einkopiert habe, weil er mich sehr berührte. In diesem Falle reizte mich eine typhografische Lösung, die ich übrigens noch nie angewendet habe, damit dieses Anliegen attraktiv präsentiert werden kann. Im übrigen hat Schrift und Typhografie in meinem Leben stets eine große Rolle gespielt, wie auch bei so manch anderem in unserer Gruppe.

5
Peter Janach / Michaela Zangl

„Frosch“ 2013

luftgetrockneter Ton, Acryl, ca. 15 x 15 x 15 cm

Der Frosch kam mir einfach in den Sinn.

6
Hans Jandl / Petra Herbst

M-Maybe the other Mini will like my flames!“

Autos Intervention (Environment) und Fotoinstallation

Petra Herbst: Wie bereits erwähnt, fasziniert mich der MINI-Kult. Schon als Kind hat mich der “alte und kleine” Mini begeistert. Das hat bis heute angehalten … alles was nach Mini aussieht (so wie mein Auto … ) und auch das “Zubehör” – sprich Tasche, T-Shirts, Schuhe usw.

Hans Jandl stellt zwei Autos aus, die er in einem Sozialprojekt mit arbeitslosen Jugendlichen in Abstimmung mit dem AMS und der Firma Mentor künstlerisch gestaltet hat. Die beiden Oldtimer der Marke Mini 850 und 1000 von British Leyland mit Kupferblech bzw. Blei ornamental bearbeitet, werden vor dem Eingang zur Ausstellung zu sehen sein. In der  Ausstellung selbst gibt es eine Wiederbegegnung mit diesen Kultfahrzeugen in Form einer Fotoinstallation. Die Begeisterung der Mitarbeiterin Petra Herbst für den Mini und alles, was sich an Kult um ihn entwickelt hat, wird hier dialogisch über die Fassette des Oldtimer-Minis aufgegriffen und noch einmal gesteigert durch die künstlerische Gestaltung, was ebenfalls als Teil des Mini-Kults gesehen werden kann. Hans Jandl reagiert folgerichtig mit Mitteln der modernen Kunst – dem Medium Fotografie – mit einem Augenzwinkern auf die Pop-Art und Roy Lichtenstein.

7
Luise Kloos / Magdalena Hölbling

„MAGDALENA“ 2013

6 Zeichnungen, Tusche und teilweise Collage auf Papier, 80 cm x 60 cm, gerahmt

Sie spielt Querflöte. Sie singt. Ihre Haare sind wie Musik. Der Vorname ist biblisch. Ihr Arbeitsplatz lässt auf große Disziplin schließen. Musik bedeutet Freiheit, ist Harmonie, ist Emotion. In sechs abstrakten Zeichnungen hat Luise Kloos versucht, das Wesen von Magdalena zum Ausdruck zu bringen, wie sie es in der ersten Begegnung wahrnehmen konnte.

8
Hans Kuhness / Gernot Wolf

„PaB(i)

ca. 24cm x 27 cm x 8 cm, Beton, 2013

Das flauschige, weiche, zerknutschte Stofftier, halb Elephant, halb Phantasietier, das Ausgangsobjekt meiner Arbeit, war eins Baby´s anschmiegsamer Trostspender, erstes Liebesobjekt auf Augenhöhe, das seiner Verletzlichkeit nichts anhaben konnte, nur süß, weich, kuschelig und zärtlich war.

Diese Tiergestalt habe ich aus Beton nachgeformt. Das so steinhart verpuppte, in Starre reinkarnierte, ehemalige Stofftier ist nichts mehr für Kleinkinder. Hart, schwer und abweisend tritt es beinahe wie eine Totenmaske in Erscheinung.

9
Lackner Erwin / Renate Binder

”sweet love“, 2013

Acryl und Würfelzucker auf Dibond

dreiteiliges Bild, je 120 x 60 cm, gesamt (gerahmt) 200 x 65 cm

Als Basis erhielt ich von Renate einige Bilder und Postkarten ihrer Enkelkinder. Laut Aussage von Renate sind die Enkelkinder zur Zeit der wichtigste Bezugspunkt in ihrem Leben.

Für die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema entschied ich mich für ein Bild, das am Strand von Bibione aufgenommen wurde. Es zeigt die beiden Enkelkinder und Renates Sohn, den Vater der Kinder.

Meine erste Intervention war, dass ich nur den Strand mit dem Ambiente abbildete und sämtliches Leben, das auf dem ursprünglichen Bild zu sehen war, ausblendete. Der Hintergrund wurde durch eine Spiegelung an der senkrechten Mittelachse des dreiteiligen Bildes zusätzlich verfremdet. Die Figuren von Enkelkindern und Sohn wurden mittels aufgeklebtem Würfelzucker auf eine andere Wahrnehmumgsebene gehoben.

10
Erika Lojen / Melitta Meister

„Aufwachen

Dein Leben wartet“

Foto, Digital Print auf Dibond Platte,  Größe: 3 x 50 cm x 70 cm

Ein Lieblingsbuch am Lieblingsort.

Genauso wie sich in uns noch viele Geheimnisse verbergen, die nur durch Arbeit am Selbst für jeden Einzelnen in seiner Zeit enthüllt werden können, so enthüllt sich auch hier geheimnisvoll der Titel des Buches in diesen drei Bildern, die jeder auf seine Weise in sich aufnehmen und nach seinen Möglichkeiten verwerten kann.

11
Aurelia Meinhart / Erich Wolf

„Der Wolf und sein Pferd“

Video DVD ca. 2,5 min

19 video stills je 14 cm x 25 cm

„Ausgangspunkt für meine Arbeit war, die Beziehung zwischen Mensch und Pferd darzustellen.“

Zitate Erich Wolf: „Der gute Reiter spricht eine feine Sprache.“ „Gegenseitiges Vertrauen ist absolut notwendig.“ „Der Partner gibt das Letzte für dich.“ „Pferde sind gute Therapeuten.“

12
Heribert Michl / Anita Teschl

„MM“ 2013

Skulptur in Vitrine (15 x 15 x 30 cm)

Zur Arbeit:

Die „geistige“ Patin der Skulptur, Frau Anita Tatschl, wurde von mir in mehreren Telefongesprächen zu ihren persönlichen  Neigungen,             Vorlieben, … Lieblingsgegenständen, (Lieblingsblume: Lavendel) befragt. Aus diesen Informationen und einem per Internet übermittelten Porträt- Foto imaginierte ich ein bruchstückhaftes, persönliches Bild zur Person des „Vor-Bildes“ für meine Skulptur.

Einen zweiten Hintergrund bildete der Inhalt eines (undatierten) Gedichtes von Marilyn Monroe:

Leben

Ich bin von deiner zweierlei Richtung

Irgendwie kopfüber hängend

Meistens

Doch stark wie Spinnweben im

Wind – ich bestehe mehr mit dem kalt glitzernden Frost.

Meine perlenden Strahlen aber haben Farben, die ich

Von Bildern kenne – ach Leben,

man hat dich betrogen.

Aus: MARILYN MONROE. Tapfer Lieben. Ihre persönlichen Aufzeichnungen, Gedichte und Briefe. Hrsg. Von Stanley  Buchthal, Bernhard Comment (Frankfurt a.M.2010)

13
Alois Neuhold / Daniela Hassler

Text und Daten zu meinen Arbeiten

für die Ausstellung „one two extendit“

Behältnis für ein Armketterl

2013, Acryl, 13,5×13,5x10cm

Ablage für einen Ring

2013, Acryl, 10x13x4,5cm

Podesterl für eine Reiseerinnerung

2013, Acryl, 16x20x6,5cm

Ich habe von Daniela Hassler drei Gegenstände in Empfang genommen. Im Laufe der Überlegungen wurden alle drei Gegenstände in das Projekt einbezogen:

Eine Armkette

Ein Ring

Ein Erinnerungsstück aus einem Afrikaurlaub, ein „hölzerner“ Löwe

Für die Armkette habe ich ein Gefäß, ein Behältnis hergestellt, in das die Kette hineingelegt wird. Ebenso habe ich für den Ring eine Ringablage gestaltet und für den „Löwen“ ein kleines Podest. Diese Behältnisse wurden, auf meine Art kostbar plastisch, farbig gestaltet.

Die Grundüberlegung dazu ist:

Armkette, Ring und Erinnerungsstück sind für Daniela Hassler wichtige Gegenstände. Durch die kostbare Gestaltung sollte Aura und Wichtigkeit dieser Gegenstände einerseits unterstrichen werden, andererseits sollten sie einen Ort, eine Verortung, ein Behältnis erhalten, wo diese Aura gleichsam gebannt, zentriert, ummantelt wird und zugleich die Intensität der Ausstrahlung verstärkt wird. Diese persönlichen Gegenstände mögen als etwas „Heiliges“, als etwas persönlich „Heiliges“ wahrgenommen werden. Mir war es deshalb auch wichtig in diese persönlichen Gegenstände künstlerisch nicht einzugreifen, sondern Achtung und Wertschätzung ihnen gegenüber auszudrücken.

14
Vinzenz Pichler / Monika Linhardt

„Der Kater Shirkan“

Glasvitrine mit Fotocollagen 600 mm breit, 400 mm hoch und 120 mm tief,

die durch eine bewegliche Tür in zwei Räume unterteilt ist.

Die Wände in der Vitrine gestalte ich mit Fotos bzw. Fotocollagen der wirklichen Wände von Frau Monika Linhardt. Ihren Kater Shirkan kann man in der Vitrine hin und her bewegen.

„Ein Haustier begleitet Dich ein Stück in Deinem Leben.

Ein Stück Vergangenheit wird durch Dein Haustier lebendig.“

15
Wolfgang Rahs / Markus Kriendlhofer

„Schlitten 2013“
Technik: Kugelschreiber, Deckfarbe auf Karton, Silber, Leder (Anhänger)
Maße: 11 x 19,5 x 4,5cm (gesamt 48cm hoch)

„Studie für Mr. Bungy 2013“
Technik: Kugelschreiber, Transparentpapier, Deckfarbe auf Karton, kollagiert, gerahmt
Maße: 18 x 24 cm (ohne Rahmen)

Herr Markus Kriendlhofer hat mir Fotos gesendet, die er im Keller ausstellt. Wie man weiß, steht der Keller auch für das Unterbewusste. Neben einigen anderen Dingen, wie die Konsole mit der Bob Marley Büste, hat mich das Foto angesprochen, auf dem vermutlich Herr Kriendlhofer mit einer Unterlage über eine Böschung rutscht. Ich sehe darin ein archaisches Element menschlicher Erfahrung.

16
Claus Rudolf N. Reschen / Annemarie Binder

„TRANSFORMATION“

Karton, 50cm x 100 cm

TRANSFORMATION

Von einem Nespresso Deckel zum Amulett

Von Metall zu Karton

Von einer Bedeutung in eine andere

Von einer Dimension in die nächste

TRANSFORMATION

17
Werner Schimpl / Melanie Inderster

ILLUSION / ILLUMINATION

Foto, digital verändert, Lichtinstallation, 190 x 70 cm, 2013

Meine Foto/Lichtinstallation „ILLUSION / ILLUMINATION“ wurde für die Ausstellung Wolf 2013 konzipiert, beschäftigt sich mit dem Leuchten und Beleuchten des privaten Bereiches einer Mitarbeiterin (Melanie Inderster) der Steuerberatungs-Kanzlei Erich Wolf. Die Konfrontation der Mitarbeiter/innen der Kanzlei mit Kunst hat schon jahrelange Tradition und wird jetzt zur Kommunikation „privat / öffentlich“, anhand eines Gegenstandes, eines Fotos, einer Information aus dem eigenen privaten Bereich. Das durch die künstlerische Intervention erweiterte Exponat, lässt den Arbeitsplatz in einem neuen Kontext erscheinen. Unter dem Motto „Gedanken sind frei“ fließt Privates in die Steuer-Arbeitswelt ein.

18
Edith Temmel / Tamara Krautgartner

„MEDUSA“ 2013

Glasobjekt, Fotografie

Beschreibung eines Objektes, bestehend aus einen SW-Urlaubsfoto im A3-Format, welchen den Londoner Piccadilly Circus in Verbindung mit einer gläsernen Qualle (Medusa) aus geschmolzenem Glas (Fusing) zeigt.

Londons Piccadilly Circus ist in Form eines Kreisverkehr mit einem zentralen Brunnen angelegt. Seit der Zeit des großen British Empire wurde dieser Platz auch als Mittelpunkt der Welt bezeichnet. Vergleicht man seinen Grundriss mit dem Querschnitt einer Qualle (Straßen=Radialkanäle, Tentakel, Mundarme etc.) so ergeben sich Parallelen in einer anderen Dimension: Die Medusa bewegt sich innerhalb des pulsierenden Lebens von Plankton-Tierchen verschiedenster Art im unendlichen Ozean. Strömung verteilt sich, wird in Bahnen gelenkt, korrespondiert, verstärkt sich oder verebbt. Im Lichtstrahl erkennt man die transparente Schönheit der Medusa.

19
Gruppe 77 / Birgit Wolf

„Großer Priel“, 2013

Digiprint auf Dibond, Konsumgüter, ca. 60 cm x 45 cm x 15 cm

Als Basis erhielten wir von Birgit Wolf eine Ansichtskarte ihrer oberösterreichischen Heimat. Die Aufnahme wurde zu Beginn des vorigen Jahrhunderts gemacht. Sie zeigt eine friedliche, nahezu unberührte Landschaft am Fuße der Prielgruppe. Unsere Intervention besteht darin, dass wir durch Konsumgüter den Blick auf diese landschaftliche Idylle verstellen. Bei den Konsumgütern handelt es sich um Spülmittel der Marke „Pril“. Auch hier erfolgt ein Eingriff, indem wir die Marke in den dahinter abgebildeten Berg umbenennen.