1988 10 Zeichen für Bischoffshausen

Zehn Zeichen für den verstorbenen Magier der weißen Leere, Hans Bischoffshausen, setzten zehn „77er“ unter die Haut eines Raum-Bildes im Arkadenhof des Kreuzganges der Minoriten.

 

Im quadratischen Arkadenhofe des Grazer Minoritenklosters ist ein weißes Tuch verspannt. Aus dem Weiß tritt in der „linken unteren Ecke“ des „Bildes“ ein Baum hervor, als Gegenakzent rechts oben (am Aufgang zu den Galerieräumen) bilden zehn Erhebungen die zehn Zeichen aus: Eine Hommage an den verstorbenen Magier der weißen Leere, Hans Bischoffshausen.

Den die Arkaden des Kreuzganges Durchschreitenden bietet sich der Anblick einer meditativen Hügellandschaft im reizvollen Spiel von Licht und Schatten. Der Bildcharakter offenbart sich vor allem im Hinaufgehen und im Umgehen des Hofes in den beiden Stockwerken. Wie Bischoffshausen sich oft zwischen Bild und Objekt, zwischen Fläche und Raum bewegt hat, setzten die „77er“ ein Raum-Bild-Zeichen ins Ambiente des Klosterhofs.

Teilnehmende KünstlerInnen:
Siegfried Amtmann
Dieter Kiffmann
Hans Kuhness
Erika Lojen
Gerhard Lojen
Helmut Nager
Gernot Pock
Wolfgang Rahs
Klaus Reisinger
Karl Jürgen Trinkl

Dokumentation:
Zeitschrift der Minoriten-Galerie

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